Passive Armprothesen / Habitusprothesen

Wenn kei­ne funk­tio­nel­le Versorgung benö­tigt wird oder das ganz­kör­per­li­che Erschei­nungs­bild mit ein­ge­schränk­ter Funk­ti­on im Vor­der­grund steht, ist eine Habi­tus-Prothese zu erwä­gen. Kos­me­ti­sche Arm­prothesen gehö­ren zu den pas­si­ven Prothesen. Sie erset­zen die feh­len­den Glied­ma­ßen­ab­schnit­te durch einen mög­lichst natur­ge­treu­en Form­aus­gleich.

Obers­tes Ziel ist die Wie­der­her­stel­lung des äuße­ren Erschei­nungs­bil­des. Grund­sätz­lich sind kos­me­ti­sche Arm­prothesen für alle Ampu­ta­ti­ons­hö­hen geeig­net. Die Versorgung mit einer kos­me­ti­schen Teil­hand­pro­the­se im Hand­wur­zel- und Hand­ge­lenks­be­reich kann mit einer kos­me­ti­schen Teil­hand­pro­the­se mit Reiß­ver­schluss durch­ge­führt wer­den. Beson­ders bei sehr hohen Ampu­ta­tio­nen, wenn akti­ve Pro­the­sen­sys­te­me abge­lehnt wer­den, stellt die kos­me­ti­sche Prothese (Habitus­prothese) eine Alter­na­ti­ve dar. Zur Anpas­sung der Ästhe­tik wird meist ein kon­fek­tio­nier­ter PVC Hand­schuh ver­wen­det.

Kos­me­ti­sche Unterarm Habitus­prothesen wer­den ein­ge­setzt, wenn der Pati­ent bewusst auf akti­ve Funk­tio­nen ver­zich­tet und gerin­ges Gewicht, gute Ästhe­tik sowie ein­fa­che Hand­ha­bung bevor­zugt.

Bei Unterarm Ver­sor­gun­gen ist die vor­han­de­ne Stumpf­län­ge ein wich­ti­ger Fak­tor. Die Wahl des Schaft­sys­tems muss indi­vi­du­ell auf den Pati­en­ten abge­stimmt wer­den. Mit einer „pas­si­ven Sys­tem­hand“ kann eine Greif­funk­ti­on zum Fixie­ren von leich­ten Gegen­stän­den rea­li­siert wer­den.

Die Ver­klei­dung und Form­ge­stal­tung der Prothese wird mit Weich­schaum­ma­te­ri­al durch­ge­führt. Zur Anpas­sung der Ästhe­tik wird meist ein kon­fek­tio­nier­ter PVC Hand­schuh ver­wen­det.

Kos­me­ti­sche Ober­arm­pro­the­sen über­zeu­gen durch das gerin­ge Gewicht und die guten Mög­lich­kei­ten einer ästhe­ti­schen Gestal­tung der Kör­per­sym­me­trie.

Mit einer „pas­si­ven Sys­tem­hand“ kann eine Greif­funk­ti­on zum Fixie­ren von leich­ten Gegen­stän­den rea­li­siert wer­den.

Die Posi­tio­nie­rung und Blo­ckie­rung des Ellen­bo­gen­ge­lenks ist mit ver­schie­de­nen Modu­lar­sys­te­men mög­lich. Die Ver­klei­dung und indi­vi­du­el­le Form­ge­stal­tung der Prothese wird mit Weich­schaum­ma­te­ri­al durch­ge­führt.

Zur Anpas­sung der Ästhe­tik wird meist ein kon­fek­tio­nier­ter PVC Hand­schuh ver­wen­det.